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Egokind on Tour...

Zu abend nen Teller Reis mit rohem Gemüse gegessen. Bissl Tomaten und Karotten. Ich will jetzt versuchen, wenigstens 1 "vernünftige" Mahlzeit am Tag zu mir zu nehmen. Ich merke, dass es mir dadurch körperlich besser geht. Über das psychische hingegen will ich gar nicht reden. Außerdem weiß ich, dass ich auch gut abnehmen kann, wenn eben eine "anspruchsvollere" Mahlzeit dabei ist. Ich weiß, dass mein Essverhalten wohl immer noch nicht normal ist. Und auch so schnell nicht sein wird. Allerdings denke ich, ist es vll wenigstens ein kleiner Schritt richtung Besserung. Abgesehen davon, bin ich heut im Gegensatz zu sonst relativ "viel" gelaufen. Wenn das Wetter so bleiben würde, soll heißen, nicht so abartig warm, sondern angenehm frisch, könnte ich auch wieder öfter laufen. Ich kanns nicht leiden, wenn der Sommer sich zu sehr blicken lässt. Andere sind froh drüber, weil sie in kurzärmeligen Sachen etc. rausgehn. Das konnte ich noch nie leiden und werds wohl auch nie tun. 1. Aufgrund meiner Komplexe. 2. Als es mir das letzte mal vor ungefähr nem Jahr, so beschissen ging, hab ich angefangen mir den rechten Arm aufzuschneiden. Ja, ich benutze mit vollster Absicht das Wort "aufschneiden". Den als anderes kann man es nicht bezeichnen. Noch eine dieser Pseudokrankheiten. Es war bei mir wohl nicht annährend so schlimm wie bei anderen und irgendwann als ich merkte, dass es zu schlimm wird und ich mich mit diesen Dingen noch mehr fertig mache, obwohl es im ersten Moment vll als Erleichterung dienen mag, habe ich versucht damit aufzuhören. Hat auch größtenteils geklappt. Allerdings sind Narben immer noch gut sichtbar. Lange nicht so schlimm, wie am Anfang. Sie sind verblasst. Doch man sieht sie. Und wenn es anderen auffallen würde, würden sie mir wohl kaum den Gefallen tun und glauben, dass ich in ne Glastür gefallen bin. Doch immer nur den Rechten. Liegt wohl daran, dass ich Linkshänder bin. Und das ich wusste, dass ich mich verschandle. Es immer noch weiß. Es ist schon merkwürdig. Man ist mit sich, seinem Körper, seinem Denken, einfach mit allem unzufrieden. Man will alles tun um es besser hinzubekommen. Und dann tut man sowas. Dann gibt es da diese Kinder, die sich damit brüsten. "Oh seht mal, ich ritze mich, schenkt mir Aufmerksamkeit, ich bin was Besonderes!" Genau dies ist es, was ich verabscheue. Komme ich mir schon manchmal vor, als ob ich diese Krankheit in den Dreck gezogen hätte. Wobei es nicht wirklich jemand weiß. Mit einer einzigen Freundin habe ich je darüber gesprochen. Und diese hatte, wofür ich ihr doch ziemlich dankbar bin, Verständnis. Auch heute, fällt mir oft auf, wie ich darüber nachdenke. Wenn ich mich in extremen Depriphasen einfach nur spüren will. Irgendwie. Und jedes mal reise ich mich zusammen. Und bisher hat es auch jedes mal funktioniert. So soll es auch bleiben. Es würde schließlich nichts an irgendwelchem Problemen ändern. Wohl eher im Gegenteil. Zum dritten Punkt, warum ich nen Abscheu gegen zu heißes Wetter hege, zählt auch die Tatsache, dass die Straßen einfach überfüllt sind. Überall Menschen, oft Menschen die man kennt. Zu viele Menschen.
Habe gerade telefoniert. Sie bleute mir mal wieder ein, ich solle doch bitte endlich aufhören. Es würde nicht mehr schön aussehen. Abnehmen schön und gut. Aber doch nicht so. Und desse bin ich mir auch noch vollsten bewusst. Und trotzdem geht es nicht. Mir geht es einfach zu beschissen. Ich kleines, dummes Egokind...
3.6.08 19:22
 


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